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KÖSTLICHER SIEG FÜR DIE KÜCHENCHEFS VON CONSTANCE PRINCE MAURICE

 

Geschick, Technik, Ausdauer, Leidenschaft, Glück... was braucht man, um die afrikanische Konditorenweltmeisterschaft /Coupe du Monde de la Pâtisserie & Bocuse d’Or Afrika Region zu gewinnen?

Begegnung mit unseren mauritischen Gewinnern: Stephane Labastide, der Chef des mauritischen Konditorenteams und Silbermedaillengewinner in der World Cup African Auswahl in Marokko. Die African Pastry Cup wurde von SIRHA Frankreich organisiert und vom Institut Escoffier unterstützt.
Der Goldmedaillengewinner Kritesh Halkory wird Mauritius beim Weltfinale Bocuse d‘Or auf der Sirha in Lyon, Frankreich, im Januar 2023 vertreten.

Informationen zu den jungen Siegern des Constance Prince Maurice:

Wer ist Stephane Labastide?
"Sobald ich in die Schule kam, wollte ich Bäcker werden.  Mit 14 musste ich ein Praktikum in einer Bäckerei absolvieren, doch sie steckten mich in die Konditorei... und seitdem haben wir uns nie mehr getrennt. Eine Leidenschaft für Gastronomie – Dessert, Brot, geschmackvolle Gerichte und Wein."

Wer ist Kritesh?
"Jemand, der seine Arbeit mit Leidenschaft und Kreativität ausübt."

Ihr Weg zum Gastgewerbe und zur kulinarischen Welt. 
Stephane: "3-jährige Konditoreilehre in Paris.
Anstellungen in London, in der Toskana, in Monaco, auf Guadeloupe, den Seychellen "wo ich die Liebe meines Lebens kennenlernte", und Mauritius.

Kritesh: "Nach der Schulzeit begann ich meine Ausbildung im Gastgewerbe in der Ècole Hôtelière Sir Gaëtan Duval, dann machte ich eine Lehre im One & Only St Geran Hotel, gefolgt von verschiedenen Anstellungen in Hotels auf der Insel. 

* Mein kulinarisches Repertoire konnte ich durch mehrere Praktika bei erfahrenen Köchen entwickeln, wie

- Chef Arnaud Faye Château de la Chèvre D'or, Èze, Chef Mauro Colagreco Restaurant Mirazur Menton 3*** Michelin, Chef Anne Sophie Pic, Maison Pic in Valence 3*** Michelin, Chef Orjan Johanessen in Bekkjarvik Norwegen, Bocuse d'Or 2015, Chef Christopher Davidsen im Speilsalen Norwegen, Bocuse D'argent 2017.

Und natürlich mein langjähriger Mentor Michael Scioli."

Was /wer inspirierte Sie dazu, Koch zu werden?
Stephane: "Das Feingebäck von Pierre Hérmé."
Kritesh: "Ich bin sehr kreativ und der Impuls, Koch zu werden, kam von mir persönlich."

Was ist Ihre Lieblingszutat.
Stephane: "Schokolade."
Kritesh: "Ich habe schon immer am liebsten die einheimischen Zutaten unserer Vorfahren verwendet."

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Stephane: "Italienisch"
Kritesh: "Ganz gleich welche Küche, ich habe schon immer selbst gemachte Gerichte am liebsten gegessen."

Es heißt, dass die Liebe durch den Magen geht.
Stephane: "Das stimmt, man muss leidenschaftlich sein, um gute Nachspeisen zu kreieren."
Kritesh: "Die Liebe geht durch den Magen, aber in Wirklichkeit kommt es darauf an, wie wir das Essen zubereitet haben, dem wir uns mit Leidenschaft gewidmet haben."

Erzählen Sie uns von der Coupe du Monde de la Patisserie, dem afrikanischen Wettbewerb. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?
Stephane: "Das kulinarische Festival war mein Tor zu dieser aufregenden Welt. Ich hatte das Glück, von Relais Dessert Küchenchefs in Frankreich ausgebildet zu werden. Vincent Guerlais, Frederic Cassel.
Gemeinsam mit meinem Team, es war ein wunderbares Erlebnis."

 

Erzählen Sie uns von den Vorbereitungen für den  Bocuse D'Or Wettbewerb
Kritesh: "Die Vorbereitungen begannen schon Jahre vorher. Man könnte sagen, an dem Tag, als ich in das Gastgewerbe eintrat. Jeder Schritt hat mir sehr geholfen. Obwohl es nicht leicht war, in den letzten 2 Monaten vor dem Bocuse d‘Or Afrika Wettbewerb Tag und Nacht unter Druck zu arbeiten."

Mit welchem Gericht haben Sie gewonnen? Welche Zutaten haben Sie gewählt und warum.
Stephane: "Dessert à l’assiette Chocolat Roselle. (Ein Dessert mit Schokolade Roselle)
Ein heimisches Produkt mit einer angenehmen Säure und einem leichten Rote-Früchte-Aroma. Die Roselle ist in Mauritius nicht bekannt und es war eine gute Gelegenheit, auf das Produkt aufmerksam zu machen. Von Constance Gaiety angebaut."
Kritesh: "Nichts Verborgenes, wir wissen alle, dass die Zwiebel eine sehr vielseitige und wesentliche Zutat in unzähligen Rezepten ist und schmackhaften Gerichten ein gewisses Aroma verleiht.
Um die Originalität der Zwiebel zu erhalten, versuchte ich es mit einer gefüllten Zwiebel. Für den Teller konnte man ergänzend eine Zutat von unserer Insel verwenden, ich entschied mich für Moringa Blätter, genannt Brède Mouroum. Und es ist auch eine Pflanze, die schon von unseren Vorfahren verwendet wurde, die im Laufe der Zeit jedoch ausstirbt.

Ich bemühte mich darum, sie auf eine neue Art und Weise in unserer alltäglichen Küche einzusetzen.“

Wie fühlen Sie sich als Gewinner des Wettbewerbs?
Stephane: "Stolz auf die geleistete Arbeit."
Kritesh: "Der Sieg in diesem Wettbewerb ist die Anerkennung für gute Arbeit. Er konnte nur durch harte Arbeit und Entbehrungen gewonnen werden. Jedes Mal, wenn ich die Auszeichnung sehe, fühle ich mich stolz und glücklich. Es motiviert mich, für die nächsten Phasen noch härter zu arbeiten."

Was kommt als Nächstes?
Stephane: "Das Finale in Lyon."
Kritesh: "Kontinuierlich die kulinarische Welt zu erforschen, denn sie bietet unendliche Möglichkeiten für Kreativität, Entdeckungen und Innovationen."